Protestkundgebung in Bremen
Am Freitag, den 24. April 2026 protestiert die Klimabewegung Fridays For Future in über 55 Städten in Deutschland gegen neue Erdgasprojekte und für konsequenten Klimaschutz. Die Kundgebung in Bremen beginnt am 24. April 2026 um 16.10 Uhr am Goetheplatz (gegenüber vom Goethetheater).
Die Bremer Gruppe von Fridays for Future kritisiert die Pläne der Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, "neue Gaskraftwerke zu bauen, die Wärmewende auszubremsen und in Deutschland neue Gasvorkommen zu erschließen", heißt es in einer Mitteilung. Die Aktion ist Teil einer deutschlandweiten Protestwoche gegen die fossilen Expansionspläne der schwarz-roten Bundesregierung. Bereits am vorangegangenen Wochenende hatten in Berlin, Hamburg, Köln und München mehr als 80.000 Menschen für den schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien protestiert.
Auf der Kundgebung wird es Redebeiträge verschiedener Gruppen wie Greenpeace, Ende Gelände und ErdwärmeDich geben, außerdem spielt die Band The Cave.
... aus der Pressemitteilung von Fridays for Future:
"Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, so Karlotta Kalbas von Fridays for Future Bremen, "verschließe stur die Augen vor der Realität. Die Klimakrise bedrohe weltweit Milliarden von Menschenleben und der Krieg im Nahen und Mittleren Osten könnte nicht deutlicher zeigen, wie gefährlich unsere Abhängigkeit von fossilen Energien ist. Dass Reiche immer weiter auf dreckiges Gas statt sauberer und bezahlbarer Energie für alle setze, zeige, dass sie keine Politik für Menschen, sondern für Gaskonzerne mache".
“Während schon heute überall auf der Welt Menschen unter Hitzewellen und Überschwemmungen leiden", ergänzt Leah Beering von Fridays for Future Bremen, "heizt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche in ihrem Gasrausch die Klimakrise immer weiter an. Neue Gaskraftwerke und Gasbohrungen sind teuer, dreckig und völlig überflüssig. Statt weiter in die Taschen der Gaslobby zu wirtschaften, muss diese Regierung endlich Menschen in den Mittelpunkt stellen und einen klaren Plan für den Gasausstieg vorlegen”.